Von Oktober bis Februar verschiebt sich die Nachfrage spürbar. Wer rechtzeitig plant, hat die richtigen Artikel im Regal, wenn Kunden danach fragen, und bleibt im Frühjahr nicht auf Ware sitzen. Dieser Leitfaden gibt Ihnen einen Zeitplan und eine Sortimentsübersicht an die Hand.
Der Zeitplan: wann Sie bestellen sollten
| Zeitraum | Was jetzt ansteht |
|---|---|
| August bis September | Wintersortiment planen, Testmengen bestellen |
| Oktober | Hauptbestellung, Regale umbauen, Saisonplatz schaffen |
| November bis Dezember | Nachbestellen, was läuft; Geschenkartikel platzieren |
| Januar | Nachfrage nach Neujahrs-Themen bedienen |
| Februar | Bestände abschmelzen, Frühjahr vorbereiten |
Diese Warengruppen laufen im Winter besonders gut
- Pflegeprodukte für trockene Haut: Cremes, Salben und Öle, vor allem in kleinen Gebinden.
- Kräutertees und warme Getränkezutaten als Ergänzung zum Lebensmittelsortiment.
- Nahrungsergänzung mit Saisonbezug: Produkte, nach denen Kunden in der kalten Jahreszeit erfahrungsgemäß häufiger fragen.
- Ätherische Öle für Raumduft und Pflege.
- Geschenkartikel: kleine Sets, die sich zwischen Ende November und Weihnachten gut verkaufen.
Restbestände vermeiden
- Ab Mitte Januar keine großen Nachbestellungen mehr bei rein saisonalen Artikeln.
- Zweitplatzierung an der Kasse für Artikel, die abverkauft werden sollen.
- Bundles bilden, zum Beispiel Pflegeöl plus Salbe zum Vorteilspreis.
- Artikel mit kurzem Mindesthaltbarkeitsdatum zuerst abverkaufen.
Was ganzjährig trägt
Neben dem Saisongeschäft lohnt sich ein stabiles Grundsortiment, das das ganze Jahr läuft: klassische Öle, bekannte Traditionsprodukte und Nahrungsergänzung, die Ihre Stammkunden regelmäßig nachkaufen.
Wir stellen Ihnen gern eine Winterauswahl passend zu Ihrem Standort zusammen, auch in kleinen Mengen zum Testen.